Der westfälische Anzeiger hat geantwortet

Am 29.05. habe ich die Bürgersprechstunde von Herrn Dr. Wiefelspütz (Bundestagsabgeordneter der SPD) besucht und der Westfälische Anzeiger hat darüber berichtet! Meinen vollständigen Beitrag dazu gibt es hier.

Jetzt gerade habe ich vom WA eine Antwort auf meinen Leserbrief erhalten! Der Journalist hat sich für das Wort „Sorte“ bei mir entschuldigt und ich glaube Ihm bzw. hab es eigentlich nie angezweifelt, dass diese Aussage diskriminierend gemeint sein könnte. Auch dass er das Wort Cannabis nicht erwähnt hat, konnte er plausibel erklären, da ein vollständiger Datenschutz der Besucher der Bürgersprechstunde gewährleistet bleiben sollte. Ich hätte warscheinlich direkt sagen sollen, dass er gerne ausführlicher über meinen Fall berichten darf. Wie dem auch sei, das sollten ja „nur“ Aufhänger für den Leserbrief sein und es war erfolgreich! Der Journalist möchte, dass ich Ihn über den weiteren Verlauf meines Antrags auf Kostenübernahme informiere und er hat mich unabhängig von der Bürgersprechstunde eingeladen über meinen Fall zu berichten, wenn ich es gerne möchte. Dieses Angebot werde ich selbstverständlich nicht ausschlagen 🙂

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Bürgersprechstunde beim SPD Bundestagskandidaten Dr. Wiefelspütz

Gestern war ich in der Bürgersprechstunde von Dr. Wiefelspütz, um Ihn auf meine Situation aufmerksam zu machen. Ich habe zwar eine Ausnahmegenehmigung von der Bundesopiumstelle für Cannabisblüten aus der Apotheke, aber um mich ausreichend mit meinem Medikament zu versorgen, müsste ich jeden Monat 800€ aufbringen, was schlichtweg einfach nicht möglich ist. Auch der WA war bei der Bürgersprechstunde dabei und hat darüber berichtet.

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Die Berichterstattung über mich und meine Medizin hat mir allerdings nicht gefallen und daher habe ich folgenden Leserbrief an den Westfälischen Anzeiger geschickt:

Liebe Redaktion,
ich möchte kurz auf die Bürgersprechstunde von Herrn Dr. Wiefelspütz eingehen, in der ich einer der Besucher war. Erst einmal möchte ich mich recht herzlich bei Herrn Dr. Wiefelspütz bedanken, dass er sich bei meiner Krankenkasse für die Kostenübernahme meiner Medizin einsetzen und eine Einzelfallentscheidung bewirken möchte. Allerdings finde ich die Berichterstattung über mich und meine Situation etwas unglücklich: Ich bin einer von 150 Patienten in Deutschland, die Eine Ausnahmegenehmigung für medizinal-Cannabisblüten von der Bundesopiumstelle besitzen, aber uns deshalb als eine „Sorte“ Mensch zu bezeichnen ist diskriminierend und hätte vermieden werden können, wenn der Autor des Artikels es gewagt hätte, das Wort Cannabis in den Mund zu nehmen. Ist es im SPD Wahlkampf nicht gewollt, dass das Wort Cannabis Erwähnung findet oder wollte die Redaktion einfach nur auf Kosten von Patienten vermeiden, das Wort Cannabis zu gebrauchen? Ich bin gerne dazu bereit, mich mit Ihnen über diese Thematik ausführlicher zu unterhalten.
Mit freundlichen Grüßen

Es bleibt abzuwarten wie meine Krankenkasse reagiert, wenn ein Bundestagsabgeordneter sich für einen Patienten einsetzt. Aber auch auf die Reaktion vom WA auf meinen Leserbrief bin ich gespannt. Wenn es Neuigkeiten gibt, werde ich hier davon berichten!

Der westfälische Anzeiger hat geantwortet