(un)nötige Bürokratie oder Schikane?

Heute habe ich zur Abwechslung mal wieder Post von der Führerscheinstelle Hamm bekommen. Eigentlich sind es schlechte Nachrichten, aber zumindest habe ich jetzt etwas schriftlich in der Hand, um die nächsten Schritte zu planen. Über mein weiteres Vorgehen möchte ich hier erstmal noch nicht zu viel verraten, daher veröffentliche ich den Brief der Führerscheinstelle nur ohne näher auf die Aussagen darin einzugehen…

 

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8 Gedanken zu “(un)nötige Bürokratie oder Schikane?

  1. Was für eine bodenlose Frechheit und Schikane, dieser Mensch begeht eindeutig Rechtsbeugung.

    Der Angestellte der Stadt Hamm ignoriert offensichtlich vollständig die Wissenschaft:

    Driving under the influence of cannabis: a 10-year study of age and gender differences in the concentrations of tetrahydrocannabinol in blood.
    (abst – 2008)
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18190663

    Serum cannabinoid levels 24 to 48 hours after cannabis smoking
    (abst – 2003)
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14639811

  2. Diesen Sachbearbeiter würde wohl nur eine „Live-Demonstration“ Deiner Fahrkünste überzeugen. Wäre es denkbar, dass Du unter Begleitung eines (amtlichen) Fahrprüfers quasi eine Demonstrationsfahrt ablegst und dies Begutachten lässt (selbstverständlich mit Dokumentation der „chemischen“ Blutwerte)?

    Alles in allem ein teueres Verfahren!

  3. Ich finde hier besonders interessant, dass von offizieller Stelle eine Begutachtung beim TÜV Nord empfohlen wird. Meiner persönlichen Erfahrung nach ist der TÜV, was die MPU betrifft, nur auf Profit aus und absolut nicht professionell.

  4. Hallo Manuel,

    das Verhältnis der sich partiell als Wirkstoffe, insbesondere auch im Hinblick auf seine psychotrope Wirkung, diametral gegenüber liegenden Cannbinoide THC und CBD ist eventuell unberücksicht bei der Betrachtung der Behörde, scheint mir.

    Die THC:CBD Ratio von 1:1 ist gut, aber 1:7 schließt weitgehend eine psychotrope Wirkung aus, egal wieviel THC im Serum zu finden ist, weshalb Nutzhanf auch bei aufwendiger Extraktion und Erhalt der natürlichen Wirkstoffe (THC, CBD), aufgrund des Verhältnisses von ca. 1:>15 eben nicht ‚knallt‘, sondern nur schmerzt (Intoxikation). Glaub‘ ich. Ich habe das Dres. Grotenhermen Kompendium gerade nicht zur Hand, aber die ACM Side dürfte da Auskunft geben ;-)) Bitte nachschauen.

    Dass nebenbei eventuell noch die Heilung von Rheuma, Krebs etc. eingeleitet wird bei einer Intoxikation ist etwas anderes ;-)) Aber High auf High CBD mit im Verhältnis wenig THC ist aus meiner Anwendersicht ein Wunder, welches der Entscheidungsträger schwer gegen aktuelle Erkenntnis aufrecht erhalten werden können wird (oder so ;=) Vielleicht muss die Behörde auf Tüchtigkeit noch ausgibig geprüft und demnach auch personell berurteilt werden!

    Beste Grüße und weiter viel Spaß mit unseren Behörden, ich brauche immer etwas Abstand, um diese richtig gern zu haben!

    Oliver

    • Leider noch nichts, was der Rede wert wäre. Ich habe bereits im November Klage vor dem Verwaltungsgericht Arnsberg eingereicht, aber die Führerscheinstelle Hamm spielt weiter auf Zeit und das Verwaltungsgericht spielt offensichtlich mit, anders kann ich mir nicht erklären, warum immer noch kein Verhandlungstermin anberaumt wurde…

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