Falsches Spiel der Führerscheinstelle Hamm

Es ist unglaublich, dass die Führerscheinstelle in Hamm willkürlich medizinisch-psychologische Untersuchungen von unbescholtenen Bürgern verlangen kann, die sich im Straßenverkehr nie etwas haben zu schulden kommen lassen! Als Betroffener bekommt man ja normalerweise nicht mit, was so alles hinter den Kulissen geschieht, aber durch den Umstand, bereits einen Anwalt mit diesem Fall beautragt zu haben, konnte ich Hintergrundinformationen in Erfahrung bringen, die an Dreistigkeit und Frechheit kaum zu übertreffen sind.

Nachdem ich am 09.07.2014 ein positives MPU-Gutachten bei der Führerscheinstelle in Hamm vorgelegt habe, wurde mir vom zuständigen Sachbearbeiter mitgeteilt, dass es noch 2-3 Wochen dauern würde, bis mein Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis endgültig bearbeitet wird. Ende Juli musste ich dann zum ersten Mal nachhaken und derselbe Sachbearbeiter vertröstete mich mit der Aussage, dass die Bearbeitung 2 weitere Wochen in Anspruch nehmen werde.

In der letzten Woche habe ich mich dann erneut bei der Führerscheinstelle in Hamm vorgestellt um den aktuellen Stand der Dinge zu erfragen. Man teilte mir mit, dass von Seiten der Führerscheinstelle noch ein paar Fagen offen wären, die meine Begutachtungsstelle erst noch beantworten müsse. Den vollständigen Bericht über dieses Gespäch findet ihr hier.

Gestern konnte ich dann endlich in Erfahrung bringen, dass die Führerscheinstelle in Hamm meine Begutachtungsstelle massiv versucht hat unter Druck zu setzen und ihr mitgeteilt hat, dass sie das Gutachten nicht anerkennen werde. Zum Glück arbeite ich – bis auf die Führerscheinstelle in Hamm und ein paar wenige andere Ausnahmen – ausschließlich mit kompetenten Menschen zusammen, die wissen was sie tun und so konnte sich die Begutachtungsstelle erfolgreich gegen die Behauptungen, Provokationen und Drohungen der Führerscheinstelle in Hamm zur Wehr setzen. Das Ergebnis dieses kleinen Zwists zergeht mir wie Butter auf der Zunge: der Sachbearbeiter der Führerscheinstelle musste kleinlaut bei der Untersuchungsstelle anrufen und sich für sein Fehlverhalten entschuldigen 😀

Ich bin gespannnt, wie es jetzt weitergeht! Je länger es dauert, bis sie sich bewegen, desto mehr Eigendynamik wird das Thema bekommen, das stelle ich jetzt schon immer wieder fest. Ich warte schon fast ein Jahr auf meinen Führerschein und wenn es der Sache dienlich ist, kann ich auch noch ein weiteres Jahr darauf verzichten. Ich werde keine Kosten und Mühen scheuen, der Führerscheinstelle zu zeigen, dass ihr Verhalten menschenverachtend ist!

Auf anraten meines Anwalts werde ich jetzt noch bis zum Ende dieser Woche auf eine Antwort der Führerscheinstelle warten, ab Montag wird er dann wieder aktiv!

P.S. nicht vergessen!

Jetzt unterzeichnen: hanf.to/medizinpetition Wir fordern:

  • Kostenerstattung für Behandlungen mit Cannabismedikamenten!
  • Einstellung von Strafverfahren gegen Patientinnen und Patienten!

Unser Ziel: Eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss, hierfür brauchen wir 50.000 Unterstützer bis zum 10.09.2014

Petent: Dr. med. Franjo Grotenhermen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin