Teil 3: Sollte ein Gutachter nicht „neutral“ sein?

Nachdem die Autorin in Teil 1 geschildert hat, wie ihr Krankheitsverlauf bis zum ersten Tropfen Dronabinol verlief und bereits im Teil 2 die ersten Probleme auftraten, gipfelt das Ganze jetzt bei einer Gutachterin, die erst Zeugen aus dem Behandlungszimmer verbannt um dann die ganze Palette an Vorurteilen abzuspulen, ohne auch nur im geringsten wissenschaftliche Fakten in ihre Gedanken einfließen zu lassen, aber lest selber…

Ich begab mich in Begleitung meines Ehemannes auf den Weg in ein Gutachterinstitut in Bochum, wo ich pünktlich eingetroffen bin.
Nachdem ich dort einen Fragebogen ausfüllen musste, ich gewogen und gemessen wurde und Blutdruck und Puls kontrolliert wurden, durften wir 40 Minuten im Behandlungszimmer warten.

Als die Ärztin (Fachgebiet: Neurologie und Psychiatrie) ins Zimmer kam, begrüßte sie mich kurz, ignorierte aber meinen Mann, der mit mir im Behandlungszimmer gewartet hatte.
Nachdem Dieser sich dann selbst vorgestellt hatte, verwies sie ihn des Zimmers mit den Worten: „…das lass ich nur zu, wenn die Patientin aus medizinischen Gründen nicht selbst antworten kann.“ Nun gut, als mein Mann den Raum verlassen hatte, fragte sie mich, was den Grund meines Besuches wäre. Ich erklärte ihr, dass es um die Kostenübernahme von Dronabinol gehen würde. Ihre Antwort darauf war offensichtlich voreingenommen: “Tja, dieses Medikament hilft nur MS-Patienten. Schmerzpatienten können davon nicht profitieren.“
Eigentlich eine ungeheure Aussage für eine „neutrale“ Gutachterin….aber dies waren genau die Worte, die ich hörte.
Ich entgegnete, dass ich von dem Medikament sehr wohl profitieren würde und es mir deutlich besser gehen würde.
Sie antwortet mit einem schnippischen Unterton: „Das meinen auch nur sie.“

Was ein Knaller, dabei war das gerade die erste Minute des „Gutachten“.

Sie sagte zudem, dass sie heute nun endlich mal eine für mich geeignete Therapie finden werde.

Ja, ich muss sagen, ich kam mir vor wie im Film. Ich konnte in diesem Moment gar nicht richtig glauben, was ich da höre.
Ganz ehrlich muss ich aber auch sagen, dass ich nach den ersten beiden Sätzen schon dicht gemacht hatte. Meine Meinung war schon geprägt. Soll ein Gutachter nicht „neutral“ sein, wieso macht diese Gutachterin keinen Hohn aus ihrer Einstellung zu diesem Thema und zeigt so offensichtlich ihre negative Meinung.

Na, sie begann dann ihre Befragung von Kinderkrankheiten an, über das Verhältnis zu meiner Familie, meine Wohnsituation und und und….

Der Verlauf meiner Schmerzen wurde im Gegensatz zu der ausführlichen Befragung meiner „Vorgeschichte“ nur kurz angerissen.
Plötzlich unterbrach sie mich und sagte mitten in meiner Schilderung (gedanklich befand ich mich irgendwo in 2008 und wollte noch reichlich erzählen): „…und dann sind Sie auf jemanden getroffen, der es für nötig hielt Cannabis zu geben?“

Ich erklärte ihr jedoch, dass ich im Internet recherchiert habe, welche Maßnahmen es gibt um meine Schmerzen zu lindern.
Sie fiel mir kopfschüttelnd ins Wort: „Ach, mal wieder das Internet.“ Sie senkte den Kopf, machte eine Notiz wobei sie weiterhin den Kopf schüttelte.
Es war offensichtlich, dass Ihre Gestik und Mimik abwertend war.

Ich wollte weitere Ausführungen machen, welche Vorteile ich im täglichen Leben von Cannabis habe. Die Gutachterin lies mich erneut nicht ausreden.
Sie fragte mich provozierend: “Wann waren Sie das letzte Mal schmerzfrei?“
Ich sagte ihr, dass ich in den letzten Jahren nie schmerzfrei war, jedoch die gesamte Situation und meine Schmerzen sich seit der Einnahme von Cannabis gebessert haben.
Sie entgegnete doch: “Sie wissen schon, dass Cannabis eine Droge ist…“
Ich antwortete:“… was ist denn mit meinem Durogesic-Pflaster?“ (Anmerkung: Morphin-Pflaster)
Sie: „… also das kann man so nicht vergleichen“.

Sie versuchte mir zu erklären, was in der „einschlägigen Literatur“ geschrieben steht und ich sagte ihr frech, dass in meinen Büchern etwas anderes stehen würde und bot ihr auch an, dass ich ihr entsprechende Bücher gern nennen könne.
Auf diese Antwort reagierte sie wieder nicht und fand schnell wieder eine neue Frage.

Ich merkte zunehmend, dass meine Anmerkungen und Erklärungen bei der Gutachterin nicht berücksichtigt wurden die Gutachterin im Gegenzug jedoch aber auch keine richtigen Argumente aufzeigen konnte, zudem merkte ich, wie die angespannte Stimmung des Gespräches kippte.
Da ich an dieser Stelle nicht weiterkam, wollte ich im weiteren Verlauf des Gesprächs einen Zeugen dabei haben und forderte meinen Ehemann als Beistand.
Sie verweigerte dies mit der Begründung, dass sie dies „nicht wolle“. Ich bestand wehement auf den Beistand meines Mannes und begründete dies damit, dass sie mich nicht ausreden lassen würde und mich nicht für voll nehmen würde.
Sie sagte, dass die Befragung noch nicht zu Ende sei und auch eine neurologische Untersuchung noch folgen würde. Ich entgegnete (vielleicht auch etwas forsch), dass mein Mann mich schon in anderen Situationen gesehen habe und forderte ihn nachdrücklich als Beistand.
Sie verneinte dies abermals.
Daraufhin gab ich harsch vor aufs Klo zu müssen, obwohl dies offensichtlich nicht der Fall war und verließ ohne ein weiteres Wort den Raum.

Auf dem Flur besprach ich mich mit meinem Ehemann und berichtete von der arroganten Art der Gutachterin meinem starken Verdacht, dass sie offensichtlich voreingenommen gegenüber dem Thema ist und sie zudem „eine geeignete Therapie“ für mich finden würde.
Zudem erklärte ich ihm, dass sie ihn als Beistand und Zeugen nicht zum Gespräch erlauben würde.

Nach Rückkehr in den Behandlungsraum führte die Gutachterin die Befragung fort, als wäre Nichts passiert.
Sie fragte mich nach meinen Allergien. Ich beantwortet die Frage nicht und bestand abermals auf meinen Beistand.
Sie erklärte, dass mein Ehemann nicht Patient sei, sondern ich.
Ich machte ihr nachdrücklich klar, dass entweder mein Mann als einen Beistand in den Raum kommen würde oder die Begutachtung beendet sei.
Ich begründete dies mit ihrem Auftreten und konfrontierte sie damit, dass sie voreingenommen sei und erklärte, dass ich keine andere Wahl haben würde.
Sie fragte mich: „Wollen Sie mich unter Druck setzen?“
Ich antwortete, dass es an ihr liegen würde und sie die Wahl habe. Ich zeigte ihr abermals die Möglichkeiten auf.
Auf diese Aussage antwortet die Gutachterin nicht. Offensichtlich war das Gespräch beendet.
Ich nahm meine Jacke, meine Tasche und verließ mit einem „Tschüss“ den Raum.

Tja, so musste auch ich erfahren, dass es immer wieder Ärzte gibt, die in Bezug auf das Thema „Cannabis als Medizin“ eine feste Meinung und Vorurteile haben.
Was ich allerdings nicht verstehe ist, dass ein eigentlich professioneller Gutachter doch wirklich so professionell sein müsste, dass er vielleicht eine eigene Meinung hat, aber dann auch so clever ist, dass er diese Meinung nicht zu Beginn einer Begutachtung so offensichtlich Preis gibt.
Das Ergebnis des Gutachtens war doch eigentlich nach dem ersten Satz der Ärztin schon klar.

Weiterhin hat mir die Ärztin während des gesamten Gespräches das Recht auf einen Beistand verweigert. Dieses Recht auf einen Beistand hat übrigens das OLG Hamm in einem aktuellen Urteil aus März 2015 bestätigt.

Nun habe ich jedoch noch immer nicht die Hoffnung auf eine endgültige dauerhafte Kostenübernahme durch meine Krankenkasse aufgegeben… vielleicht lebe ich immer noch etwas in meiner Seifenblase…

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2 Gedanken zu “Teil 3: Sollte ein Gutachter nicht „neutral“ sein?

  1. Interessante Lage, die Systemärzte sind offensichtlich angewiesen worden „nach Buch“ zu reagieren, sprich die gesamte Forschung der letzten Jahrzehnte wird weiterhin nicht berücksichtigt, das menschliche Cannabinoid System wird ignoriert … das geht nicht gut.

    • Info über Cannabinoide

      Robert Melamede,
      Dr. Ph.D. Leiter des Biologie-Departments der Universität Colorado

      Das Cannabinoid-System existiert seit etwa 600 Millionen Jahren, es ist älter als die Dinosaurier. Das Cannabinoid-System evolvierte kontinuierlich und ist von allen neuen Spezies übernommen worden. Für das „Futtern und Füttern“ spielt das Cannabinoid-System eine zentrale Rolle…

      1) Cannabinoide kommen in jedem lebenden höheren Tier über der Stufe von Polypen und Molluskeln vor, mit Ausnahme der Insekten. Das Cannabinoid-System hält die Körper im homöostatischen Gleichgewicht.

      2) Mütter geben ihren Babys eine Ladung Cannabinoide mit der Muttermilch um ihnen Heißhunger zu verschaffen – damit sie das Essen lernen. (Weil sie durch die Nabelschnur gefüttert wurden, können Babys das nicht)

      3) Mäuse ohne einen CB1- Cannabinoid-Rezeptor mögen keinerlei Veränderung. Wenn sie in eine andere Ecke des Käfigs gesetzt werden, regen sie sich auf, wenn man sie an den alten Punkt zurücksetzt entspannen sie – um sich wieder zu erregen, wenn man sie umsetzt.

      Kommentar: Ich frage mich ob manche Leute, besonders „Drogenkrieger“, vielleicht auch einen blockierten CB-1-Rezeptor haben und sich deshalb jeder Veränderung widersetzen – während Leute wie wir, mit einem unblockierten CB-1-Rezeptor, die Vorteile genießen, viel entspannter sind und keine Angst vor Veränderungen haben. Ein interessanter Gedanke – und erstaunlicherweise absolut korrekt: Die Gehirne vieler Menschen sind nicht fähig gute CB-1 /
      CB-2 -Verbindungen herzustellen.

      4) Alle neuen Spezies benutzen Cannabinoide

      5) Durch ihr Lebendigsein und das Atmen von Luft produzieren unsere Körper „freie Radikale“. Cannabinoide helfen, dies rückgängig zu machen.

      6) Cannabinoide töten Gehirnzellen, aber die Zellen, die sie töten werden „Glioma“ genannt, es sind die Tumorzellen bei Gehirnkrebs. Alle anderen Gehirnzellen werden von Cannabinoiden geschützt und geheilt.

      7) Cannabinoide schützen gegen Sonnenbrand und Hautkrebs wegen der CB-1-Rezeptoren in unserer Haut.

      8) Cannabinoide verlangsamen den Alterungsprozess. Mäuse, deren Gehirn auf Cannabinoide reagiert leben länger als solche, deren CB-1-Rezeptor blockiert wurde.

      9) Die Aktivitäten in den evolutionäre fortgeschrittenen Bereichen des Gehirns beruhen auf Cannabinoid-Rezeptoren und fördern höhere Ebenen des Bewußtseins.

      10) Cannabinoide wurden sogar in weißen Blutkörperchen gefunden (CB-2-Rezeptoren). Diese CB-2-Rezeptoren wurden vorwiegend in immunologischen Zellen gefunden, die den Wechsel des Immunsystems in den „Anti-Entzündungs“-Zustand regulieren.

      11) Cannabinoide schützen das Herz vor Arrhytmie

      12) Ihre Art gegen Schmerzen zu helfen betrifft die speziellen Nerven der
      Schmerzübertragung. Sie werden Vanailloid-Rezeptoren genannt. Die Anandamide, der vom Körper selbst produzierte Marihuana-Wirkstoff, verbinden sich mit den Nervenenden und reduzieren den Schmerz. Anandamide werden von Körper als Antwort auf eine Reihe von
      Zuständen produziert. Zum Beispiel verhindert Aspirin den Abbau von Anandamiden und hilft deshalb gegen Schmerzen. Wie viele alte Damen, die sagen , dass sie „niemals“ Marihuana konsumieren würden, nutzen das körpereigene Äquivalent ohne das überhaupt zu wissen ?

      13) In den meisten fällen von Krankheiten des Auto-Immunsystems produzieren die Immunzellen des Körpers „freie Radikale“, die den eigenen Körper wie ein fremdes Objekt angreifen. Cannabis bringt das Immunsystem in den entzündungshemmenden Zustand und hilft, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen – und so das Leben zu verlängern.

      14) Der Wirkstoff von Marihuana besteht nicht nur aus THC, sondern auch aus dem nicht-psychoaktiven Cannabidiol (CBD). Der Mechanismus ist noch nicht genau erforscht, klar ist jedoch, dass Hanf mit hohem CBD-Gehalt das psychoaktive „High“ des THC zunichte macht.

      15) Außer sich an die Rezeptoren in den höheren Bereichen des Gehirns anzuhängen wirken Cannabinoide noch in vielen anderen Teilen des Körpers – sie wirken auf die Haut und viele andere Stellen ein.

      16) Pharmazeutische Firmen arbeiten an der Synthetisierung verschiedener Cannabinoid-Komponenten und neuen Sorten von Marihuana. Wenn sie erfolgreich sind, werden wir eine größere Wahl haben, welche Cannabinoide welchen Bereichen des Körpers am besten nutzen.

      17) Wegen der Lokalisierung von CB-1/CB-2 als Hauptrezeptoren des Gehirns scheint es der natürliche Weg der Menschheit, mehr „stoned“ zu sein.

      18) Drogenkrieger tun, was sie tun, nicht weil sie absichtlich böse sind, sondern eher, weil sie noch primitiv sind („Stumpfsinnig“ könnte man sagen). Sie schauen voll Angst und Feindlichkeit auf die Welt und nicht kooperativ und verständnisvoll.

      19) Laut einer Studie über die Gehirnfunktion von 150 depressiven Patienten schützt Cannabis vor dem Absterben gesunder Zellen und schützt die Nerven.

      20) Cannabinoide erweitern die Bronchien und helfen Asthmapatienten zu atmen. Wegen der Balance, die unser Körper aufrechterhält, kann es aber auch Gelegenheiten geben, wo sie entgegengesetzt wirken, weil der Tod möglich ist, wenn zuviel geraucht wird.

      21) Cannabinoide kontrollieren wie wir die Zukunft sehen. Wenn du mit schlechten Erfahrungen erfüllt bist, hast du Angst vor der Zukunft. Mit reichlich Cannabinoiden dagegen willst du in der Zukunft sein. Unfähigkeit zur Veränderung gegen freudige Begrüßung der Zukunft und des Wechsels.

      22) Cannabinoide können vor verschiedene Krebsarten schützen – sie könnten in der Zukunft auch dazu beitragen, Krebs zu heilen. Sie haben eine Methode entwickelt, die schlechten Zellen zu töten und die guten zu schützen.

      23) Cannabinoide lindern Leberkrankheiten und unkontrollierbaren Juckreiz. Sie wirken ebenso gegen Schlaflosigkeit und Depression – und das seit 600 Millionen Jahren.

      24) THC in geringer Dosierung mindert Angst, während hohe Dosierung Ängste fördern kann. Das Rauchen von Marihuana kann Angst mindern. Oral eingenommen verändert sich Delta-9-THC beim ersten Durchgang in der Leber zu Delta-11-THC, das fünfmal höhere psychoaktive und sehr viel längere Wirkung hat.

      25) Cannabis schützt Nervenzellen vor dem Absterben und schützt deshalb auch vor Alzheimer.

      26) Kopfverletzungen verursachen verstärkte Produktion von körpereigenen Cannabinoiden, mit denen der Körper sich schützt; auch vor Nervengas schützt sich der Körper mit Cannabinoiden. Cannabinoide regen die Aktivierung eines speziellen Gens an. Dies ist unter anderem an einem Modellorganismus, einem einfachen Wurm, erforscht worden. Diese Würmer haben ein sehr einfaches Nervensystem und es stellte sich heraus, dass die beteiligten
      Moleküle den sogenannten „transcription factor“ regulieren, der die Gene „einschaltet“. Wenn der Ausdruck dieses bestimmten Gens aktiviert wird, wird die Lebensdauer der Würmer verlängert. Dies haben wir schon bei den Mäusen gesehen. Weil Marihuana „freie Radikale“ zerstört, leben Menschen, die Cannabis benutzen, länger und sehen jünger aus. Marihuana fördert die Gesundheit durch seine Wirkung auf Nervenzellen, indem es das Immunsystem im Gleichgewicht hält und die Fettablagerungen im Herz-Kreislaufsystem mindert.

      27) Neue Forschungen haben gezeigt, dass das Argument, Cannabis müsse illegal bleiben, weil es „Krebs erzeugt“, nicht länger Gültigkeit hat. In der Kehle gibt es Nikotin-Rezeptoren, aber keine Cannabinoid-Rezeptoren. Zellen haben ein biochemisches Programm das „Apoptosis“ genannt wird; es wird aktiviert, wenn Zellen schon zu sehr zerstört sind, um sich selbst zu reparieren – sie begehen Selbstmord. Dies wird auf biochemischen Wege kontrolliert. Nikotin aber aktiviert einen Pfad, der die Zellen am Sterben hindert. Irgendetwas
      zu Rauchen bringt immer Carcinogene in die Atemwege und das Herz-Kreislaufsystem. Zellen, die vom Rauch zerstört sind sterben ab -und das soll auch geschehen, sie sterben bevor sie zu Krebszellen werden.

      28) Dass Cannabinoide schmerzlindernd wirken, ist lange bekannt. Doch erst seit kurzem kennen wir auch die molekularen Mechanismen des Schmerzes und des Cannabinoid-Systems. Wir wissen jetzt, dass es Überschneidungen zwischen dem Cannabinoid-System und dem körpereigenen Opiat-System, den Endorphinen, gibt – und dass sie sich gegenseitig verstärken. So können Menschen, die zur Schmerzbekämpfung auf Morphin angewiesen sind,
      die Dosierung um 50% senken, wenn sie Cannabinoide benutzen.

      29) In jedem einzelnen System unseres Körpers – Nervensystem, Verdauungssystem, Reproduktionssystm, Immunsystem – sind Cannabinoide involviert, um das aufrecht zu erhalten, was wir homöostatische Balance – Gleichgewicht – nennen. Es ist ein biochemisches Netzwerk, das alles in unserem Körper beeinflußt – und auch unseren Geist. Aber wenn das
      Ganze stets mehr als die Summe seiner Teile ist, was ist dann das größere Ganze des Cannabinoid-Systems ? Wenn wir sehen, wie Cannabinoide das Ernährungs,- Verdauungs,-und Immunsystem regulieren, was ist dann die Wirkung auf den Geist ?

      Meiner Meinung nach erweitern sie unseren Geist, befreien uns davon, auf einer Spur des Denkens gefesselt zu sein und dies ist genau die Art des Denkens, die wir brauchen wenn wir uns in Richtung Zukunft bewegen, die immer aus Unbekanntem besteht. Das Cannabinoid-System gibt die
      Möglichkeit, uns auf friedliche und freundliche Art auf Veränderungen einzustellen und dafür offen zu sein. Das Cannabinoid-System ist ein holistisches Gesundheitsprogramm. Das Gleichgewicht für eine optimale Gesundheit beruht auf dem Cannabinoid-System. Deshalb sollte Cannabis überall erhältlich sein und angemessen benutzt werden.

      Dr. Robert J. Melamede Ph.D. Chairman of the Biology Department of the University of Colorado: Conducting Scientific research on Cannabinoids Phone: 719-262-3135 University of Colorado 1420 Austin Bluffs Parkway Room 232 PO Box 7150 Colorado Springs, CO 80933-7150 rmelamed@uccs.edu

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