Antenne Unna berichtet über Cannabis als Medizin

Heute kam ein Bericht über Cannabis als Medizin auf Antenne Unna. Auch ich wurde dafür interviewt, wusste allerdings im Vorfeld nicht, wann der Beitrag erscheint. Leider ist der Bericht nicht in der Audiothek von Antenne Unna zu finden, daher fehlen hier die An- und Abmoderationen, aber zumindest könnt Ihr Euch die Beiträge nochmal anhören.

 

mit freundlicher Genehmigung von Antenne Unna

 

P.S.: Frau Horschler hätte mit mehr Feedback gerechnet, falls Ihr zu dem Thema was loswerden möchtet, könnt Ihr den Beitrag auf der Facebookseite von Antenne Unna gerne kommentieren, ich würde mich freuen 🙂

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4 Gedanken zu “Antenne Unna berichtet über Cannabis als Medizin

  1. Insgesamt finde ich es super, dass sich dem Thema vermehrt in den Medien gewidmet wird. Ich finde es jedoch falsch, Tatsachen nicht der Wahrheit entsprechend darzustellen.. so z.B. die Tatsache,dass du ohne Rausch die positiven Effekte erhälst; das mag für CBD-Extrakte etc. ja stimmen, aber wie du 2g Bedrocan am Tag ohne psychoaktive Wirkung konsumierst möchte ich sehen 😉 Dass man sich als Patient an die Wirkung gewöhnt, von dieser profitiert und man es einem nicht anmerkt ist ein anderes Thema. Auch die Behauptung Cannabis habe weniger Nebenwirkungen als Aspirin finde ich ohne weitere Fundierung doch eher gewagt. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich stehe als Patient voll und ganz hinter meiner Medizin und habe noch kein besseres Medikament gefunden. Aber zu einer Förderung der Cannabismedizin gehört auch, dass sachlich über den Nutzen und die Gefahren informiert wird.

    • Medikamente auf Morphium oder Opium Basis, sowie Antidepressiva, ( welche Schmerzpatienten häufig verschreiben werden), haben viel schlimmere psychische Nebenwirkungen!

  2. Der Bericht spricht mir aus der Seele- Bin selbst seit Jahren chronsicher Schmerzpatient, alle Medikamente, ( Opiumbasis, Morhphium, etc. durch, massive Nebenwirkungen, also verzichte ich lieber auf diese Medikamente. Meine letzte Hoffnung war eine Schmerztherapie, nach dem ersten Besuch und Gespräch war ich richtig fertig. Obwohl ich den Arzt ausdrücklich darauf hingewiesen habe, welche massive Nebenwirkungen ich habe, wollte er mir Gabapentin und Ortoton Infusionen verabreichen, was ich abgelehnt habe. Ich habe einmal einen Arzt nach Dronabinol gefragt, der hat mir klipp und klar gesagt, vergessen sie es, Schwarzmarkt kann ich mir nicht leisten.Galle weg, Bauchspeicheldrüse kaputt, alles egal, keiner hilft mir. Kein Tag ohne Schmerzen, aber die Ärzte beharren auf ihre chemischen Keulen und da ich dies ablehne bin ich selbst schuld und kann mit den Schmerzen leben.

    • Ich denke ein großes Problem besteht darin, dass Ärzte, die medizinisches Cannabis verschreiben immer fürchten müssen ihren Ruf zu verlieren. Das mag in der Großstadt kein allzu großes Problem sein aber in Gemeinden die gerade einmal 1 oder zwei Ärzte haben ist das das Aus. Die älteren Patienten würden dem gegenüber sicher sehr unaufgeschlossen reagieren. Außerdem kommt erschwerend hinzu, dass viele Ärzte von Pharmafirmen „gesponsort“ (Essenseinladungen, Kinokarten für Filmpremieren, Urlaubsreisen etc.) werden und dann absichtlich häufiger Medikamente eines bestimmten Herstellers verschreiben. Ich bin „nur“ Genusskonsument wünsche aber jedem der diese Medizin braucht, dass er sie auch bekommt ohne monatelang von der BfArM hingehalten zu werden und am Ende dann trotzdem eine Ablehnung zu kassieren. Mit der neuen Drogenbeauftragten Mortler und dem BMG Gröhe werden sicher erstmal finstere Zeiten anbrechen aber ich schließe jeden von euch in meine Gebete mit ein und hoffe, dass ihr bald ein schmerzfreies Leben führen könnt.

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